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Wie wir arbeiten.

Unser Designprozess anschaulich erklärt

Designprozess

Wie kommen wir zu unseren Ergebnissen?

VDI 2221

Der klassische Produktentwicklungsprozess ist nach “VDI 2221 – Methodik zum Entwickeln und Konstruieren technischer Systeme und Produkte” geregelt. Der Prozess wird hier in vier Phasen eingeteilt und reicht von der Aufgabenstellung bis hin zur Produktdokumentation. In sieben Arbeitsschritten gelangt man so zu einem technischen Produkt. Die Richtlinie ist auch die Grundlage für unseren holistischen Designprozess. Wir haben manche Schritte entschlackt und möchten dafür bei anderen Dingen genauer hinschauen.

Unser Designprozess gliedert sich in die folgenden Punkte:

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Designthinking
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Briefing

Am Anfang des Designprozesses kommt der Kunde. Du präsentierst uns deine Idee und wir untersuchen die Zielgruppe, den Markt und die Wettbewerber. Das sind die wichtigsten Infos für den Anfang. Daraus leiten wir dann ein paar Eckpfeiler ab. Die Kunden des Kunden, wenn man so möchte. Daraufhin spielen wir erste Szenarien durch, entwickeln eine Strategie und Planen das Projekt. Wir klären aber auch auf, denn Pläne müssen sich mit der Zeit den Gegebenheiten anpassen.

Konkret bedeutet das, dass deine Idee nicht unbedingt von Anfang an perfekt ist. Besonders Start-Ups ändern in der Anfangszeit oft ihre Zielgruppe, oder das eigene Produkt. Es ist wichtig hierbei nicht zu sehr an der ursprünglichen Form zu hängen, denn nicht jeder Einfall ist Markttauglich.

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Ideenfindung

Mit den Erkenntnissen aus dem Briefing können wir nun erahnen was unser Kunde von uns möchte. Wir schauen uns also an was aktuell der Stand der Technik ist, ob es schon vergleichbare Projekte gibt und was wir ändern müssen um uns positiv zu Unterscheiden. Aber auch kulturelle und gesellschaftliche Einflüsse, mögliche Materialien und Verfahren sollten im groben Skizziert werden.

Die ursprüngliche Idee wird also verformt und angepasst. Die Geschichte hat gezeigt, dass auch das Timing für eine erfolgreiche Produkteinführung kritisch ist. Als Microsoft einen Handheld-Computer mit Touchscreen einführen wollte, wurden sie belächelt. Generell war die Erfindung des Touchscreens seiner Zeit voraus. Erst als Apple das Ipad auf den Markt brachte, wurde ein solches Produkt angenommen. Das kann zum einen an dem guten Ruf der Firma liegen und zum anderen an einer Veränderung der Gesellschaft.

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Designthinking
Konzeptphase

Ein Produkt kann auch als Summe seiner Teilprodukte gesehen werden. Wir zerlegen es in kleinere Einheiten, spielen mögliche Varianten durch und entwickeln die beste Konfiguration um den Anforderungen gerecht zu werden. Außerdem versuchen wir unseren Werten und Erwartungen zu entsprechen. Alle Teilfunktionen wie Ergonomie, Wartung, Nutzererfahrung aber auch Ästhetik, Haptik, Innovationsgrad sollen möglichst den Vorstellungen aller Beteiligten entsprechen. Zur Entscheidungsfindung werden Tools wie der morphologische Kasten benutzt. Dabei handelt es sich um eine Matrix die die möglichen Lösungen für Teilfunktionen des Gesamtproduktes abbildet. So kann man übersichtlich alle möglichen Konfigurationen darstellen.

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Ausarbeitungsphase

Daraufhin wird das Produkt weiter ausgearbeitet und konkretisiert. Mit finalisierung der Teilfunktionen und ihren Funktionsprinzipien kann ein Package erstellt werden. Aufbauend darauf wird erst die äußerliche Gestalt entwickelt und designed. Jetzt wird es Ernst – erste Prototypen werden gebaut. Es wird getestet und je nach bedarf wird an einem früheren Punkt des Entwicklungsprozesses neu eingestiegen, verbessert und erneut getestet. Erst wenn wir alle zufrieden sind, wird daraus für die Serienfertigung abgeleitet.

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Branding & Visualisierung

Natürlich muss auch das passende Marketingmaterial angefertigt werden. Der letzte Schliff im Produktdesign ist die Oberflächen farblich zu gestalten. Die Entwicklung eines passenden Logos steht an. Außerdem muss die Anmutung des UI zum Produkt passen. Damit alles Zeitgleich fertig ist, wird bereits parallel am Branding gearbeitet. Digitale Bilder werden erstellt um bereits erste Werbemaßnahmen einzuleiten. All das gehört zum Entwicklungsprozess dazu. Aber auch Illustrationen für User-Manuals und Bedienungsanleitungen gehören zu unseren Aufgaben. Wartungshinweise und technische Dokumentation ebenfalls.

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Begleitung

Wir freuen uns, wenn wir langfristig mit unseren Kunden zusammenarbeiten können. Daher stehen wir auch für neue Mitglieder einer Produktfamilie gerne zur Verfügung. Denn auch diese durchlaufen alle Phasen des Designprozesses. Auch neue Verbesserungs-Ideen, die im laufe des Lebenszyklus entstehen, Modernisierung durch technologischen Fortschritt oder Anpassungen an neue Herstellungsverfahren begleiten wir gern. Denn ein Produkt muss sich immer wieder den Gegebenheiten der aktuellen Situation anpassen. Es müssen Softwareupdates gemacht werden. Der Zeitgeist hat sich geändert und die Wettbewerber schlafen auch nicht.

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Designprozess
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Analyse

Natürlich machen auch wir ab und zu Fehler. Um aus diesen zu lernen wird der Projektverlauf dokumentiert, Fehler werden analysiert und entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Auch das Feedback der Kunden und unserer Kunden sind wichtig. Wir führen Akzeptanzanalysen durch und freuen uns über Feedback.

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